














 |
|
Tag 2, 15.02., Sonntag: Florø, Måløy, Torvik, Ålesund bis Molde
Das Fruehstuecksbuffett - ein Knaller! Wenn das so weitergeht....
Um 11:00 Uhr waren wir auf der Bruecke eingeladen. Kost’ sonst 80 NOK, aber die Suiten haben diesen Service offensichtlich gratis. Zur Begruessung ein Glas Champus, und dann konnten wir uns die ganze Technik ansehen und mit den Ingenieuren reden. High-Tec pur! Das will sehr gut gelernt sein! Normalerweise faehrt der Auto-Pilot; einparken in den Hafen oder schwierige Passagen werden manuell bewaeltigt. Hut ab! Dieser Kahn ist schliesslich kein VW...
Mittagsbuffett: Ich sag’s ja - es wird boese enden! Aber einfach zu lecker zum verweigern...
Stop in Ålesund - die Stadt des Jugendstils; erbaut auf 5 Inseln, 41.000 Einwohner. Wir haben nicht die gefuehrte Prozession mitgemacht, da die Geld kostet. Wir sind auf eigene Faust losgestiefelt. Es hat schon sehr schoene Jugendstil-Haeuser in Ålesund! Uns hat es jedoch auf einen Berg gelockt: Aksla (480 Stufen). Wir haben sie zu gut 2/3 bewaeltigt - weiter haben wir uns nicht gewagt; es war einfach zu glatt.
Zurueck in der Kabine, habe ich erstmal Fotos sortiert und bearbeitet und dann bin ich mal in’s Fitness-Zimmer - auf Laufband und Stepper; mit den beiden Multifunktions-Geräten kenne ich mich nicht aus und Rad fahren mach' ich lieber auf der Strasse...
Zum Abendessen gibt es zum Glueck kein Buffett mehr, sondern ein Menue mit 3 Gaengen. Bin mal gespannt - in ein paar Minuten geht das los! - Das Abendmeue ist uebrigens sehr moderat - huebsch aufgemacht, sehr wohlschmeckend und die Portionen entsprechen einem 4****- Restaurant.
Tag 3, 16.02., Montag: Kristiansund, Trondheim bis Rørvik

Heute war zum Aussteigen Trondheim angesagt. Wir kamen frueh um 6 an; weiter ging es um 12:00 Uhr.
Wir sind vom Schiff und wollten Trondheim gucken. Mann, war das glatt - ich habe bereits nach einigen 100 m zum ersten Mal die Strasse vermessen. Wir schlitterten weiter und zufaellig guckte ich auf meine Fuesse: hatte ich doch wirklich vergessen, meine Turnschuhe fuer’s Schiff aus- und die Winterstiefel anzuziehen! Das passiert mir garantiert nicht mehr!
In Trondheim gibt es entlang am Nidelv - wunderhuebsche bunte Speicher-Haeuser, die auf Holzstelzen gebaut sind. Wir kamen bis zu einer alten Bruecke mit merkwuerdigen Ketten und Zahnraedern und haetten gerne gewusst, was das zu bedeuten hatte...
Gute 2 Stunden waren wir in Trondheim unterwegs, bevor wir zur Midnatsol mussten.
Tag 4, 17.02., Dienstag: Brønnøysund, Sandnessjø, Ness, Ørnes, Bodø, Stamsund bis Svolvær (Lofoten)

In Bodø hatten wir nachmittags laengeren Aufenthalt, aber rein von der Optik vom Schiff aus hat uns die Stadt ueberhaupt nicht angemacht: ausser industriellen Gebaeuden war weit und breit nichts zu sehen, was nach Wohnhaeusern aussah. So machten wir uns einen faulen Tag.
Gegen 23:00 Uhr -wir waren bereits unterwegs von Svolvær abgelegt- toente die Stimme der auch deutsch sprechenden Reiseleitung aus dem Lautsprecher: Polarlichter voraus!
Wir sprangen aus den Betten, schnell die Klamotten ueber die Schlafanzuege, die Kameras gepackt und nix wir raus auf Deck 9! Voellig irritiert standen wir da: wo war das Nordlicht; wo waren die Farben? Wir waren nicht die einzigen, die bloede guckten... Die Reiseleiterin gab uns den Fingerzeig. Was - das war alles? Ok, mit der Kamera einfangen! So nach und nach wurde es etwas intensiver. Im Nachhinein -bei der richigen Belichtung- sahen wir auf den Monitoren der Kameras die Pracht und waren hin und weg! Hoffentlich gibt’s das noch oefter - eine Touristin hatte uns naemlich schon alle Hoffnung genommen, indem sie sagte, die Nordlicht-Skala reiche von Null bis 10 - und z.Zt. waere Stufe 1.
weiter zu Seite 3
zu den Fotos
|