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Ein Wort vorneweg: ein Teil der Foto-Alben befindet sich auf einem externen Server bei MAGIX. Es gibt hier die Moeglicheit, "Bilduebersicht" oder "Fotoshow" zu waehlen. Bei der Fotoshow gibt es eine Hintergrundmusik dazu, dafuer sind die Abbildungen kleiner. Bei der Bilduebersicht gibt es richtig schoene, grosse Fotos!
Zu Stefans Haus
gehört auch ein relativ grosser Garten. Seine Mutter hat ihn immer versorgt,
doch grosse Ahnung von Ackerbau und Viehzucht ;-)) hat sie nicht.
Vor ein paar Jahren
hat sie uns wegen ihrer Osteoporose-Beschwerden den Garten und die
Gartenarbeit uebertragen. Die Planung war meine Sache, und dann haben wir
uns beide in die Arbeit gestuerzt. Der Garten (das Haus steht auf einem Eck-Grundstueck) war zu den Strassenseiten hin von 33 Fichten umgeben, damit
bloss niemand Einblick nehmen kann - man koennte sich ja mal ausruhen.. Aber
auch Sonne und Licht waren ausgesperrt... An der Seite zum Nachbarn standen
einige Rosen-Eibische, ein vergammelter Rhododenthron und ein immergruener
Blätterstrauch. Dazwischen wuchs jede Menge Giersch, der alles andere zu
erdrücken drohte. Ich weiss, das man Giersch essen kann (bei diesem widerlichen
Geruch?) und eine Heilpflanze soll er auch sein, aber in unserem kuenftigen
Blumengarten hat er nichts verloren!
Zuerst haben wir
versucht, vor der Tannenwand Blumenbeete anzulegen. Das bedeutete Rasen
entfernen, mit einer gemieteten Gartenfraese Vorarbeit leisten und dann
mit Spaten und Grab-Gabel richtig zur Sache gehen. Bei unserem Boden war
das alles andere als einfach: wir haben Tonerde: also extrem schwer, undurchlaessig und knochenhart. Wir haben saeckeweise gekaufte
Blumenerde untergebuddelt. Und Sand: den ganzen Kofferraum unseres Golf
hatten wir voll mit Eimern und Wannen und haben mehrmals bei einer
Kiesgrube Sand geholt. So langsam wurde der Boden, und als ich die
ersten Regenwuermer darin fand, war ich richtig happy..
Dann war die
Seite zum Nachbarn mit dem Giersch dran. Die Eibische, der Rhododenthron,
der Blaetterstrauch (um den tat es mir leid) und alles andere, was
zwischen dem Giersch wuchs, wurde aufgebuddelt und geschreddert. Stefan
grub die ganze Erde um, und wir durchsuchten sie auf den Knieen nach
Giersch-Wurzeln. Dieses grosse Loch haben wir mit dem Schredder
aufgefuellt (ich habe Schnellkomposter daruebergestreut und dann wurde
die gesaeuberte Erde und Sand mit eingearbeitet. Es sind nur noch ein
paar einzelne Giersch-Pfanzen gewachsen, die aber nun ohne Muehe zu
entfernen waren.
Die Seite ist
jetzt voellig frei von Giersch. Wir haben einen Spierstrauch, Flieder
und Iris barbata gepflanzt und dazwischen viele blühende Kleinstauden.
Den neu
angelegten Blumenbeeten fehlte es jedoch immer noch an Licht, Luft und
Sonne. Moos hatte sich breit gemacht. Und so begann Stefan, die Tannen,
die ohnehin vor sich hinkraenkelten (weil sie viel zu dicht standen),
eine nach der anderen zu faellen. Zum Schluss war noch eine grosse
Schwarzkiefer dran, die schon eine bedrohliche Schraeglage eingenommen
hatte, Und die Birke vor dem Haus, sie war krank. Diese grossen Baeume
liessen wir wegmachen. An der Stelle, wo einst die Kiefer stand, stehen
jetzt das Gartengeraetehaus und, angelehnt ans Haus, ein Car-Port. Die
Birke wurde durch einen Amberbaum ersetzt.
Den alten, verrotteten Zaun rissen wir auch ab und
bauten statt dessen einen hellen, luftigen Zaun..... Sonne und Luft kann
in den Garten!
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